Ein Beinah-Sehnsuchtserwachen


Eigentlich wollte ich einen Beitrag über die Russen-Doku am Samstag auf Vox schreiben. Und wie ich da so ein bisserl im Internet recherchiere für ergänzende Infos, kommt mir diese junge Dame (angeblich 30) aus der Ukraine unter, die mich alles vergessen lässt, was ich schreiben wollte. Aber ein Bild sagt ohnedies mehr als 1000 belanglose Worte von mir...oder? Muss gestehen, wenn ich mich jetzt emotional gehen ließe, könnte glatt die eine oder andere Sehnsucht wieder erwachen :)



lovehunter on twitter 02.11.2009

Rückfall auf 0


Nachdem ich in den vergangenen zwei, drei Jahren meine Frauenkennenlernquote erstaunlicherweise von der unsäglichen 0 auf zumindest 1 steigern hatte können, bin ich nun wieder am Ausgangspunkt der Statistik angelangt. Tatsache!
In den vergangenen 13 ½ Monaten (ja, so lange liegt das letzte Kennenlernen schon wieder zurück) herrschte an der 'Front' völlige Liebesstille. Nicht einmal in eine flüchtig Hey-du-naja-doch-nicht-Beiläufigkeit bin ich geraten. Nicht, dass mich das nun beunruhigen würde, oder gar in eine Verzweiflungskrise stürzen ließe, absolut nicht. Ich habe aus freien Stücken abgerüstet, mich von der 'Front', auf der ich ohnedies nur auf verlorenem Posten war, gelassen zurückgezogen. Mir kam nur heute einfach wieder einmal die nicht mehr ganz neue Erkenntnis in den Sinn: Wenn man(n) nicht in einem permanenten Zustand des Herumgokeln ist, geht man(n) der männergeneigten Frauenwelt am Allerwertesten vorbei, außer man ist George Clooney, Brad Pitt oder sonst irgendein Hochglanzseiten- verdächtiger.

lovehunter on twitter 26.10.2009

701


Vor 75 Jahren (im Herbst 1934) gab's die erste Levis's, die
701, für Frauen. Seither gibt es Anblicke wie diesen...
Danke Herr Levi.



lovehunter on twitter 15.10.2009

Die Stadt als Saustall


In den Gallerien und auf den Bühnen der Stadt findet derzeit das Avantgardkunstfestival steirischer herbst statt, vor meiner Haustür ein Dreckfestival - die multikulturelle Gegenveranstal- tung. Auf Schritt und Tritt stoße ich auf 'Installationskunst' von Ahmet & Co, die sich dem Thema 'Die Stadt als Saustall' verschrieben hat. Früher war es ein verruchtes Viertel, mein Wohnbezirk. Heute ist es dank der zahlreich hier heimischen Ahmets & Co eine lebendige, dreckige Kunstmeile. Ein Spaziergang ist zugleich eine Kunstexkursion.
Ein häufig zu sehendes Objekt ist ein abgestelltes herren- bzw. frauenloses Einkaufswagerl. Ein mittlerweile klassisches Sujet als Symbol selbstbewussten Konsumierens. 'Ich nehm nicht nur eure Waren mit, sondern auch euren Einkaufswagen!'



Selbstverständlich fließt auch sehr viel Brauchtum aus der alten Heimat in die Kunst des Versauens ein - etwa das Müllentsorgen im Straßenraum - damit die kulturelle Identität nicht verloren geht. Außerdem soll jeder sehen, Ahmet & Co können es sich leisten, Dinge, die ihnen missfallen, wegzuwerfen. Und zwar überall, auch an verbotenen Stellen. Denn Kunst kann, soll und darf überall stattfinden.



Einen ganz anderen Bedeutungsgehalt haben die Installationen neben den Mülltonnen im Hinterhof. Sie entlarven schonungslos die Faulheit der Müllmänner. Denn diese weigern sich beharrlich, abgestellte Einrichtungsgegenstände wie Sesseln, Sofas, Wäscheständer etc. mitzunehmen. Uns war zuvor nie aufgefallen, wie borniert und eben faul diese Müllmänner sind, weil wir nur entsorgungsgerechten Müll in die Tonnen geworfen haben.



Welch penetrante Bereicherung die multikulturelle Dirt Art, über die ich permanent stolpere, doch ist.

lovehunter on twitter 11.10.2009
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