Das tägliche Hin-und-her-Geschreibe mit B. begann ganz harmlos mit Wünschen für das bevorstehende 2. Date mit meiner
Ballbekanntschaft…
Lieber P., ich wünsch’ dir heute einen schönen und psychisch wie physisch erfolgreichen Abend. Pass gut auf deinen besten Freund unter der Gürtellinie auf, er ist vermutlich ein bisschen ungestüm, wurde ja schon länger nicht mehr gefordert. Also, lass ihn auf seine Kosten kommen, überfordere ihn aber nicht.
Bin heute ein bisschen lasziv, ideale Grundstimmung zum Fortgehen...
[Na, Gott sei Dank ist wenigstens die liebe B. hormonell richtig ausgesteuert…
]
… Sorgen mache ich mir keine, dass mein bester Freund ungestüm oder übermütig werden könnte, er baumelt im Zustand der Entbehrung von seinem natürlichen Lebens- und Entfaltungsraum - der ‚Höhle’ - erregungslos vor sich hin...
was ist meine Bestimmung in diesem Leben, wird es sich wohl häufig fragen, oder vielleicht hat er sich seinem Schicksal ohnedies schon ergeben, dass er für den Rest seiner Tage nur mehr eine Hand sehen wird...
…Eigentlich sollte ich dir das Sorgerecht für ihn entziehen, so wie du ihn vernachlässigst und mit ihm umspringst. Würde ja gerne den Ehrenschutz für ihn übernehmen, beziehungsweise ihn gleich in ein Opferschutzprogramm aufnehmen, aber ich geb’ dir heute Abend noch eine Chance…
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Was für eine Chance…eine noch verheiratete Frau, die meinem Gefühl nach längst noch nicht frei ist für etwas Neues. Und ich werde wieder in mich hinein horchen…
Hallo? Kribbelt es irgendwo?