Mittwoch, 28. Februar 2007

Am Ende einer Liebe...

...bleibt immer ein unergründliches warum.
Warum hat sie sich für den anderen entschieden?
Der Verlassene bleibt in einer Grauzone aus Vermutungen, unbeholfenen Erklärungsversuchen und quälenden Selbstzweifeln zurück. Aber vielleicht hat dieses warum gar nichts mit mir zu tun…sonst würde sie zuletzt nicht geschrieben haben:

Ich möchte mich mit diesem Schreiben einfach bei dir bedanken. Bedanken dafür, was du mich hast spüren lassen. Das ich deine Liebe spüren durfte. Du bist ein besonders wertvoller Mensch! Das ist kein nur so Dahingeschreibe, nein, das meine ich ganz ehrlich. Es gäbe so viel zu sagen. Aber ich möchte einfach nur DANKE sagen, für jeden einzelnen Moment, den ich mit dir erleben durfte!

Auch wenn mich diese Worte glauben lassen, es war Liebe, das warum heftet sich dennoch von Zeit zu Zeit an meine Gedanken.

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goldfederchen - 1. Mrz, 09:25

Für mich hört sich das so an, als hätte sie Deine Liebe gespürt und genossen, aber nicht wirklich erwidert. Und Deine Frage nach dem Warum kann ich nur zu gut nachvollziehen. Nur eine Antwort wirst Du nie darauf bekommen. Leider.

lovehunter - 1. Mrz, 10:22

...ja, ich glaube mittlerweile auch, dass ich nur das aufgefüllt habe, was ihr in der Ehe fehlt - Liebe und auch Aufmerksamkeit und Interesse an den Dingen, die sie tut.
Die Torte war aber im Prinzip schon da, ich war bloß das Sahnehäubchen - um es bildlich auszudrücken.
goldfederchen - 1. Mrz, 11:35

Ich mochte es nicht so deutlich ausdrücken. Aber den Eindruck habe ich auch, nach dem, was ich bei Dir gelesen habe. Aber wirklich beurteilen kann ich das natürlich nicht.
Lass Dich nicht unterkriegen. Irgendwo sitzt die Frau, die auf Dich und Deine Liebe wartet - mindestens genauso sehnsüchtig, wie Du es tust. Und Du wirst sie finden, ich bin mir da sicher. Pass nur auf, dass Du vor lauter Suchen das kleine Licht der Liebe nicht übersiehst.
lovehunter - 1. Mrz, 13:45

Danke für deine liebe Aufmunterung. Ich versuche redlich, mich in Gelassenheit zu üben, denn verkrampftes Suchen ist sinnlos, das steht einem schon auf die Stirn geschrieben und schreckt alle ab. Auf diesem Trip bin ich kaum noch.
Oft frage ich mich auch, wie viele passende Partner gibt es im Leben für einen Menschen...sind es 10, 100 oder gar nur einer? Und wenn man glaubt, den/die Richtige gefunden zu haben, besteht wieder die Gefahr, dass man wieder seinen Wunschvorstellungen und Projektionen aufsitzt..das Leben ist wirklich nicht ganz einfach.