Anna
Erfüllte Sehnsüchte an einem kalten Novembertag wärmen zwei Herzen, die einsam sind. Anna kommt aus Bulgarien. Sie ist fremd hier. Ich bin allein.
Die Grenze des Einanderfremdseins verflüchtigt sich rasch. Die Körper können sich vereinen, schaffen eine zärtliche Aura um sich, als wären sie Liebende.
Ihr Mund fordert ständig Küsse…und meine Lippen stürzen auf ihn herab…
In brüchigem Deutsch erzählt sie hinterher, dass sie zunächst im Gastgewerbe gearbeitet hat, jedoch bald aus der Abhängigkeit ihres Dienstgebers, der diese über das Berufliche hinaus ausdehnen wollte, ausgebrochen ist. Für diese Freiheit verkauft sie nun ihren Körper. (Nach dem fünften oder sechsten Mann wird es schon anstrengend, erzählt sie.)
Sie küsst mich.
Das Erlebte, das Hautgespürte wird allmählich zu Bildern.
Ihr Duft hängt wie ein Tattoo in meiner Aura.
Anna bleibt in ihrem Zimmer (zugleich ihre Wohnung) zurück. Viele werden noch kommen. Ich werde liebevoll an sie denken.
Die Grenze des Einanderfremdseins verflüchtigt sich rasch. Die Körper können sich vereinen, schaffen eine zärtliche Aura um sich, als wären sie Liebende.
Ihr Mund fordert ständig Küsse…und meine Lippen stürzen auf ihn herab…
In brüchigem Deutsch erzählt sie hinterher, dass sie zunächst im Gastgewerbe gearbeitet hat, jedoch bald aus der Abhängigkeit ihres Dienstgebers, der diese über das Berufliche hinaus ausdehnen wollte, ausgebrochen ist. Für diese Freiheit verkauft sie nun ihren Körper. (Nach dem fünften oder sechsten Mann wird es schon anstrengend, erzählt sie.)
Sie küsst mich.
Das Erlebte, das Hautgespürte wird allmählich zu Bildern.
Ihr Duft hängt wie ein Tattoo in meiner Aura.
Anna bleibt in ihrem Zimmer (zugleich ihre Wohnung) zurück. Viele werden noch kommen. Ich werde liebevoll an sie denken.
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