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Showing Love


So schön kann Liebe sein...

Wenn eine Frau einen Mann liebt, dann kann sie es ihm auch auf eine außergewöhnliche Art zeigen...



23.02.2009

Stimulierende Beziehungsunlust

Mein Freund, der Herr Aussteiger (groß, fesch, noch keine 30…), ist in der Damenwelt begehrt wie die sprichwörtlich warmen Semmeln. Derzeit geben sich drei hübsche Prinzessinnen abwechselnd die Klinke in die Hand, obwohl das Rennen um eine Beziehung (von allen drei Damen angestrebt) mit dem Herrn Aussteiger derzeit aussichtslos scheint. Seine Position ist klar abgesteckt: Eine Beziehung interessiert mich im Moment überhaupt nicht, aber du kannst dich gerne melden, wenn du dich mit mir treffen willst. Und sie wollen, und wie. Mit ungebremstem Elan versuchen ihm die Damen mit all ihren körperlichen Vorzügen eine Beziehung schmackhaft zu machen.

Sein Rat, mach es doch auch so, das macht dich viel interessanter, erheitert mich. In Ermangelung beziehungswilliger Probantinnen wird es bloß ein Gedankenexperiment bleiben. Außerdem bezweifle ich, mit kund getaner Beziehungsunlust einen Eroberungsimpuls auslösen zu können. Das funktioniert nur bei den 'tollen' Typen...

25.01.2009

Paris, France

Warum Paris auf jeden Fall eine Reise wert ist :-))
(Da eiffelt der Turm in der Skinny...)



24.01.2009

67% bei Dr. Love

Signale der Liebe habe ich von der russischen Prinzessin eigentlich keine empfangen. Umso mehr verwundert mich, dass Dr. Love eine Beziehungschance von 67 % ortet.



Ich will ihm ja nicht zu nahe treten, aber der Krempel von Love Calculator, der dieses illusionäre Ergebnis liefert, gehört neu justiert.

Natürlich hab ich auch die Namen der Herzensbrecherinnen der vergangenen zwei Jahre eingegeben. Diese Resultate bestätigen verblüffenderweise die Wirklichkeit: Die Affärrenfrau und die Ein-Monat-Beziehungsfrau liegen mit jeweils 41 % im Mittelfeld. Weit abgeschlagen hingegen die Einbuchstabenfrau mit 26 %.

Also, doch an der russischen Prinzessin dran bleiben…oder was?

23.01.2009

700 Tage on the blog

700 Tage alone on the blog…naja, nicht ganz. Vier Frauen haben für etliche bewegte Tage gesorgt. In diese Zeit fiel der Abschied von der Affärenfrau, die emotionale Achterbahnfahrt mit der Einbuchstabenfrau, eine Minibeziehung, die einen Monat hielt, und schließlich – das Highlight – einige vergnügliche und entspannte Tage zu Jahresbeginn mit der russischen Prinzessin, die mir im vergangenen Spätsommer in Mallorca über den Weg geschwommen ist.

Nach 700 Tagen bin ich zwar noch immer Single, aber nach einigen anfänglichen Höhenflügen und rasanten Gefühls-Talfahrten bin ich enttäuschungsresistenter geworden. Und auch um einige Erkenntnisse reicher, etwa, dass nicht jede Geste der Zuneigung zwangsläufig in eine gemeinsame märchenmäßige "Und- wenn- sie-nicht-gestorben-sind"-Zukunft münden muss.

16.01.2009

150 Möglichkeiten...

Die Tragik in der Annäherung an die Frau liegt in den (angeblich) 150 Möglichkeiten der Zurückweisung vom ersten Augenkontakt bis zum ersten sexuellen Kontakt, mit denen der eroberungswillige Mann rechnen muss.

Sind wir Männer nicht bedauernswerte und arme Schweine, denen die Evolution übel mitgepielt hat?

Aber für jedes Problem gibt es auch eine Lösung. Wer nicht rankommt an die Frau, greift am besten in die Sparbüchse und fischt sich ein paar Euro heraus...damit lassen sich die 150 Möglichkeiten der Zurückweisung mit einem Schlag auf Null reduzieren :-)

30.09.2008

Fröschen-Kuss

A Busserl auf's Goscherl vom Froscherl...und die Enttäuschung folgt auf den Fuß. Der Frosch bleibt Frosch. So einfach wie zu Gebrüder Grimms Zeiten verwandeln sie sich nicht mehr in Märchenprinzen, meine Damen...
Ihr müsst schon ein paar Eskalationsstufen überspringen, damit sich das Froscherl auf die Prinzwerdung versteifen kann... :-)



25.09.2008

Fürs katholische Poesiealbum

Wer mit dem Weibe aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener, der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen. (Franz von Assisi)

Mei liab, das Sprücherl vom Franzerl. Wieder was für's sexverklemmte katholische Poesiealbum...

Hat sich wohl zu viel mit den Schwänzchen der Vögel beschäftigt...statt mit Vögeln :-)



23.09.2008

Frau & Freude

"Frau gib mir Freude!" dachte ich gerade. Da war aber keine Frau.*

Nun ja, in Handkes Leben gibt es natürlich eine Frau. Sie mag nur eben im Moment des Wunsches nicht anwesend sein, und seine Erfüllung muss noch ein wenig warten. Aber sie ist gewiss. Daher wächst sich die momentane Nichterfüllung bei Handke zu keiner weiteren Geste des Traurigseins aus.

Die Evolution meines Wunschdenken ist leider in diesem Stadium stecken geblieben: Gott, schenk mir eine Frau...

* (Phantasien der Wiederholung, Peter Handke)

Herzstillstand auf dem Stuhl

Die ersten Male – eine Chronik des Scheiterns (4)

Eine Millisekunde Herzstillstand - und schon war ich verliebt in das engelblonde zarte Wesen mit dem himmlischen Lächeln. Zehn Jahre lang war das Haarschneiden im Friseurladen auf der gegenüber liegenden Straßenseite meiner Wohnung eine Routineangelegenheit. Doch Anfang der 90er Jahre änderte sich mit einem Schlag alles. Ich ließ mir nur noch vom Fräulein Andrea, der neuen Friseurin, die Haare schneiden. Mit pochendem Herzen saß ich jedes Mal auf dem Stuhl, verkrampft und nicht selten einem Schweißausbruch nahe.

Beabsichtigte Zufälle
Dem Zufall half ich oft nach, um ihr auf der Straße zu begegnen, wenn sie Dienstschluss hatte. Dabei kam ich ihr manchmal mit dem Rad entgegen, und sie winkte lächelnd aus dem Auto. Ein anderes Mal spazierte ich die Straße entlang, täuschte ein Nachhausekommen von der Arbeit vor usw.

Zweite Öffnung in den A... gefreut
An einem sonnigen Frühsommertag, es war ein Samstag, nahm ich all meinen Mut zusammen und rief sie am Vormittag im Geschäft an. Ich fragte, ob sie Lust hätte, mit mir auf einen Drink zu gehen. Heute geht es nicht, weil ich auf einer Hochzeit bin, aber nächste Woche gerne…An diesem Wochenende freute ich mir eine zweite Öffnung in den Allerwertesten, so happy war ich. Im Kopfkino liefen bereits Bilder, die weit in die Zukunft nach dem ersten Drink hinein reichten.

Im Treibsand der Traurigkeit
Am darauf folgenden Montag rief ich sie schon deutlich entspannter an. Schließlich ging es nur noch um die Winzigkeit, einen Ausgehtermin zu fixieren. Doch sie vertröstete mich, weil ihr etwas dazwischen gekommen sei. Beim nächsten Mal hatte sie Schnupfen. Alles nur Ausreden. Mir wurde zusehends klar, dass es nie ein Date geben würde. Daher eröffnete ich das letzte Telefonat gleich mit der Frage: Gel, du willst dich gar nicht mit mir treffen?
- Ja!
Plötzlich stand ich wieder im Treibsand der Traurigkeit. Das Leben war wieder bodenlos, und ich schrieb einen Song: I felt. Es dauerte Monate, ihn zu schreiben - eine wahre Schmerzgeburt. Bis zum nächsten Scheitern hatte ich eine Verschnaufpause von sechs einsamen Jahren.

Chronik des Scheiterns: 1 2 3
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